Chantal Ruchti aus der Schweiz hat mich auf das Projekt "Netzwerk: Trauma & Dissoziation" aufmerksam gemacht und gerne möchte ich dies unterstützen.
Ich hoffe sehr, dass das Projekt sich zu einem festen Pfeiler und Aussichtsturm weiterentwickelt und denke, dass ein Blick auf dieses Projekt insbesondere für Betroffene hilfreich sein kann.
Spannende Punkte: Gründung von Selbsthilfegruppen,  Informationen über Psychopharmaka, Wissen Kompakt, welches uns nähere Informationen zu Dissoziation aktuell vorstellt, Facts über Traumafolgestörungen.

«Netzwerk: Trauma & Dissoziation ist ein studentisches Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Betroffene von Traumafolgestörungen und damit auch dissoziativen Störungen zu Expert:innen ihrer Erkrankung zu machen. Wir tun dies, indem wir aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse so aufbereiten, dass sie verständlich und einer breiten Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Dies vor dem Hintergrund, dass die medizinischen Informationen erst mit einer Verzögerung zu den Betroffenen gelangen. Wir finden aber, dass Betroffene das Recht haben, stets voll informiert therapeutische und persönliche Entscheidungen zu treffen. Unser Engagement ist deshalb sinnvoll, da Betroffene von der Fülle an Informationen einerseits relevante von unwichtigen und richtigen von falschen Fakten unterscheiden müssen. Unser Angebot ist zudem zweisprachig (DE/ENG), da wir auch eine nicht deutschsprachige Community ansprechen und so der Globalisierung und den anhaltenden Flüchtlingsströmen gerecht werden wollen.

 Zusätzlich betreuen wir den Blog «Be Many!», der den Alltag einer DIS-Patientin beschreibt und wir möchten die Interessen von Betroffenen an öffentlichen Anlässen vertreten. Langfristig wollen wir unser Engagement international ausrichten, da wir überzeugt sind, dass gebündelte Ressourcen einen Vorteil für alle Beteiligten wären und so unser Anliegen eher Gehör finden wird.»

Liebe Grüße,
Linehme

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